Bei der Eröffnung der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina sorgten mehrere internationale Stimmen für die musikalischen Höhepunkte. Besonders gefragt ist, wer die italienische Nationalhymne, „Volare“ und Puccinis berühmte Arie „Nessun dorma“ gesungen hat. Hier findest du die wichtigsten Namen, Lieder und den Unterschied zur Eröffnungsfeier von Paris 2024.
Diese Stimmen prägten die Olympia-Eröffnung 2026
- Laura Pausini sang die italienische Nationalhymne.
- Andrea Bocelli interpretierte „Nessun dorma“ aus Puccinis Oper „Turandot“.
- Mariah Carey sang „Nel blu, dipinto di blu“, bekannt als „Volare“, sowie „Nothing Is Impossible“.
- Cecilia Bartoli gehörte ebenfalls zum musikalischen Ensemble der Feier.
- Die Zeremonie fand am 6. Februar 2026 im Mailänder San-Siro-Stadion und parallel an weiteren Austragungsorten statt.

Wer singt bei der Olympia-Eröffnung 2026
Die kurze Antwort lautet: Laura Pausini, Andrea Bocelli und Mariah Carey waren die bekanntesten Sängerinnen und Sänger der Eröffnungsfeier von Milano Cortina 2026. Ergänzt wurde das Programm durch die Mezzosopranistin Cecilia Bartoli, den Pianisten Lang Lang und weitere Künstler aus Musik, Schauspiel und Tanz.
Für mich war die Besetzung deshalb interessant, weil sie drei sehr unterschiedliche musikalische Welten verbunden hat. Pausini stand für modernen italienischen Pop, Bocelli für die große Operngeste und Carey brachte mit einem italienischen Klassiker den internationalen Popstar-Faktor in die Show.
Welche Lieder wurden bei der Feier gesungen
| Künstler | Beitrag | Bedeutung für die Zeremonie |
|---|---|---|
| Laura Pausini | Italienische Nationalhymne „Il Canto degli Italiani“ | Der offizielle musikalische Moment des Gastgeberlandes |
| Andrea Bocelli | „Nessun dorma“ aus „Turandot“ | Ein dramatischer Opernklassiker mit direktem Italienbezug |
| Mariah Carey | „Nel blu, dipinto di blu“ und „Nothing Is Impossible“ | Internationale Poppräsenz und eine Hommage an den italienischen Songklassiker |
| Cecilia Bartoli | Teil des klassischen Musikprogramms | Verbindung zur italienischen Operntradition |
Der auffälligste Moment war Mariah Careys Interpretation von „Nel blu, dipinto di blu“, das weltweit meist unter dem Refrain „Volare“ bekannt ist. Dass eine amerikanische Sängerin einen der berühmtesten italienischen Songs sang, passte gut zum Konzept der Feier, die italienische Kultur bewusst international präsentieren wollte.
Andrea Bocelli setzte danach einen völlig anderen Akzent. Seine Interpretation von „Nessun dorma“ begleitete den symbolischen Weg der olympischen Flamme und verlieh dem Auftritt die pathetische Kraft, die man mit großen italienischen Opernaufführungen verbindet.
Laura Pausini sang die Nationalhymne Italiens
Die italienische Nationalhymne wurde von Laura Pausini gesungen. Ihr Auftritt war nicht einfach ein weiteres Konzertstück, sondern der offizielle musikalische Bezug zum Gastgeberland und damit einer der wichtigsten Programmpunkte der Eröffnung.
Besonders ungewöhnlich war die Aufteilung der Feier auf mehrere Orte. Während Pausini im San Siro in Mailand sang, erklang die Hymne in Cortina zeitgleich durch einen Chor. Dadurch wurde aus dem klassischen Stadionmoment ein gemeinsames Bild von Mailand und Cortina.
Ich finde diese Entscheidung musikalisch sinnvoll, weil sie das geografische Konzept der Spiele verständlich macht. Die Winterspiele 2026 wurden nicht an einem einzigen Ort ausgetragen, sondern über mehrere Regionen verteilt. Die Musik musste diese Verbindung also ebenfalls hörbar machen.
Warum bei Olympia mehrere Sänger auftreten
Eine Eröffnungsfeier ist kein normales Konzert mit einem einzigen Hauptact. Sie verbindet Sport, Geschichte, Politik, nationale Symbole und Unterhaltung. Deshalb übernehmen verschiedene Stimmen unterschiedliche Aufgaben, statt dass ein einzelner Sänger das gesamte Programm trägt.
- Die Nationalhymne stellt das Gastgeberland in den Mittelpunkt.
- Opernmusik verweist auf die kulturelle Tradition des Landes.
- Popmusik schafft einen leichteren Zugang für ein internationales Publikum.
- Instrumentalmusik begleitet Einmärsche, Übergänge und symbolische Bilder.
- Chöre und Ensembles erzeugen den gemeinschaftlichen Charakter der Olympischen Spiele.
Genau diese Mischung erklärt, warum die Frage nach dem Sänger bei Olympia meistens zu kurz greift. Bei einer Eröffnungsfeier geht es selten um nur einen Auftritt. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus bekannten Namen, nationaler Musik und großen Bildern.
Falls du die Olympia-Eröffnung von Paris 2024 meinst
Viele Suchanfragen beziehen sich noch auf die Sommerspiele in Paris. Dort traten unter anderem Céline Dion, Aya Nakamura und Lady Gaga auf, wobei Céline Dion am Ende der Feier mit „L’Hymne à l’amour“ von Édith Piaf für den emotionalsten Moment sorgte.
Aya Nakamura verband eigene Hits mit französischen Chanson-Elementen und trat gemeinsam mit der Republikanischen Garde auf. Lady Gaga eröffnete das musikalische Programm mit einer Interpretation von „Mon truc en plumes“. Wer also nach der Sängerin der Olympia-Eröffnung 2024 fragt, meint häufig Céline Dion, obwohl mehrere Künstlerinnen beteiligt waren.
Der Unterschied zu Milano Cortina 2026 ist deutlich. Paris setzte stärker auf eine spektakuläre Open-Air-Inszenierung entlang der Seine, während Mailand und Cortina mit italienischer Oper, Popmusik und nationalen Klassikern eine kulturell geschlossene Linie verfolgten.
Die wichtigste Antwort für Musikfans
Wenn du die jüngste Olympia-Eröffnung meinst, waren Laura Pausini, Andrea Bocelli und Mariah Carey die zentralen Sängerinnen und Sänger. Pausini sang die Nationalhymne, Bocelli überzeugte mit „Nessun dorma“ und Carey brachte „Volare“ sowie „Nothing Is Impossible“ auf die Bühne.
Für Paris 2024 lautet die präziseste Antwort dagegen Céline Dion, ergänzt durch Aya Nakamura und Lady Gaga. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil die Suchphrase ohne Jahreszahl sowohl die Winterspiele in Italien als auch die viel diskutierte Eröffnungsfeier in Frankreich meinen kann.